iLASIK™ – klassisch bewährt und hoch präzise

Wenn Sie sich mit dem Thema Augenlasern und der Korrektur von Fehlsichtigkeitenbeschäftigen, dann treffen Sie häufig auf die Bezeichnung LASIK – eine der beliebtesten und häufigsten Methoden zum Augenlasern. Gelegentlich ist aber auch die Rede von „iLASIK™“, eine Methode, die wir auf dieser Seite genauer unter die Lupe nehmen wollen. Sie erfahren außerdem, worin eigentlich der Unterschied zwischen dem klassischen LASIK und der iLASIK™-Methode besteht.

Dafür steht iLASIK™

Die Bezeichnungen iLASIK™ und LASIK unterscheiden sich lediglich durch einen einzelnen Buchstaben. Das deutet bereits an, dass es sich grundlegend um ein recht ähnliches Verfahren handelt. Das „i“ in iLASIK™ steht für „individuell“, was bedeutet, dass die Augenlaser-Methode iLASIK™ eine individuelle LASIK ist.

Kombination von LASIK und anderen Methoden

Das LASIK-Verfahren gehört weltweit zu den häufigsten und sichersten Methoden, um eine Augenlaser-Korrektur vorzunehmen. Dabei haben von dieser Methode schon weit über 20 Millionen Menschen profitiert. Allein in Deutschland werden pro Jahr über 100.000 Operationen mittels LASIK durchgeführt. Bei der iLASIK™ kommt dagegen noch eine Extra-Schippe an Sicherheit sowie an Zuverlässigkeit hinzu. Zum Einsatz kommt nicht mehr das Mikrokeratom, sondern eine noch bessere computergesteuerte Laser-Variante. Dabei wird der Flap nicht mehr mit einem Hornhauthobel mit Klingen erstellt, sondern stattdessen mit dem Excimerlaser. Auf diese Weise ist die Behandlung für den Patienten auch sehr schonend und schmerzfrei.

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Zusammengefasst: iLASIK™ kombiniert die klassische LASIK-Methode mit der Wellenfront- und Femto-LASIK, sodass sich eine noch sicherere, schonendere und bessere Augenlaser-Methode ergibt.

Vorteile der zuverlässigen und individuellen iLASIK™-Behandlung

Natürlich machen Sie keinen Fehler, wenn Sie sich für die klassische LASIK-Methode entscheiden, die in Deutschland als „Standard“ bezeichnet werden kann und von nahezu jeder Augenklinik und jedem Augenlaserzentrum angeboten wird.

Wer allerdings von einigen weiteren Vorteilen profitieren möchte, sollte Ausschau nach einem Anbieter halten, der die weiterentwickelte iLASIK™-Methode in petto hat. Da bei der iLASIK™ die Femto-LASIK sowie die Wellenfront-LASIK kombiniert werden, ergeben sich hierbei die Vorteile verschiedener Methoden, die in Summe gesehen ein noch besseres Verfahren ermöglichen.

  • Der Schnitt wird bei der LASIK-Korrektur mit einem mechanischen Hobel durchgeführt, bei der iLASIK™ kommt durch die Femto-LASIK ein Femtosekundenlaser zum Einsatz. Dadurch ergibt sich ein besseres Schnittbild.
  • Die Wundheilung ist bei einer iLASIK™-Behandlung in der Regel kürzer als bei der klassischen LASIK.
  • Nebenwirkungen fallen bei iLASIK™ normalerweise etwas schwächer aus, vor allem die trockenen Augen sind häufig seltener bzw. schwächer ausgeprägt.
  • Wenn es sich bei Ihrer Sehschwäche um eine Kurzsichtigkeit handelt, so können Sie nach der iLASIK™-OP in der Regel schon einen Tag später oder sogar am Tag der Behandlung gut sehen. Bei der LASIK dauert dies meistens ein bisschen länger.

Diese Sehschwächen werden korrigiert

Interessieren Sie sich für die sichere und präzise iLASIK™-Methode, die der klassischen LASIK noch einen Schritt voraus ist? Dann ist das in vielerlei Hinsicht möglich, allerdings müssen Sie dabei Ihre eigene Fehlsichtigkeit und Dioptrien-Stärke beachten.

Diese Werte können geringfügig variieren. Deswegen sollten Sie die Möglichkeit einer Augenlaser-Korrektur mit iLASIK™- durch einen Facharzt prüfen lassen.

Ablauf der iLASIK™-Behandlung

Wenn Sie sich nicht für die klassische LASIK-Behandlung entscheiden, sondern Ihre Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Ihre Hornhautverkrümmung bei einem Anbieter mittels iLASIK™ korrigieren lassen wollen, dann gibt es in der Regel einen bestimmten Ablauf. Auch hier kommt das kleine „i“ von iLASIK™ zum Einsatz, denn es steht für eine individuelle Voruntersuchung und einen individuellen Eingriff.

Die Voruntersuchung:

Im ersten Schritt wird bei der iLASIK™ die Hornhaut mittels eines Diagnosegerätes erstellt und eine Art 3D-Landkarte ermittelt. Die Werte von den Messpunkten werden an den Laser weitergegeben, sodass eine individuelle, auf Sie abgestimmte, Augenkorrektur möglich ist.

Die Präparation:

Im nächsten Schritt kommt es zum Präparieren des Hornhautflaps – nicht per mechanischer Einwirkung, sondern stattdessen mittels eines genauen und präzisen Femtosekundenlasers. Zusätzlich wird hierbei das Gewebe extra geschont.

Der Eingriff:

Bei der Behandlung kommt dem Patienten vor allem die individuelle Voruntersuchung zu Gute, denn die individuell erstellten Messdaten können dafür genutzt werden, die eigene Fehlsichtigkeit noch präziser, genauer und damit auch schonender zu korrigieren. Die Behandlungszeit ist sehr schnell, zudem auch schmerzfrei.

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Die Sehstärke nach dem Eingriff

Direkt während der folgenden Stunden nach der iLASIK™-Operation wird schon eine deutliche Verbesserung der Sehkraft festgestellt. Jedoch sollte auch wie bei anderen Augenlaser-Eingriffen zunächst das Auge geschont werden. Zumindest während ca. 48 Stunden nach der Behandlung sollte auf Belastungen weitestgehend verzichtet werden. Während der ersten Tage nach der OP kann ein leichtes Brennen bzw. Jucken auftreten und eine gewisse Lichtempfindlichkeit kann ebenfalls gegeben sein. Ebenso stellt sich ein erhöhter Tränenfluss ein. Dies alles vergeht wieder nach wenigen Tagen. Auch nach der iLASIK™-OP sollten während der ersten Nächte eine Schutzbrille oder luftdurchlässige Kunststoffschalen getragen werden, um zu vermeiden, dass die Augen im Schlaf gerieben werden. Insbesondere Patienten, die eine Kurzsichtigkeit mit iLASIK™ behandeln lassen, stellen in der Regel bereits am Tag der Operation eine deutliche Verbesserung der eigenen Sehkraft fest.

Verlauf der Heilungsphase

Wie schon zuvor beschrieben zeichnet iLASIK™ das exakte und sehr präzise Schnittbild des Flaps aus. Der sehr genau durchgeführte Schnitt führt zu einem sehr gleichmäßigen Schnittrand und wirkt sich positiv auf den Heilungsverlauf aus. Individuell abhängig lässt sich nach einer iLASIK™-Behandlung eine schnellere Wundheilung feststellen. Auch lässt sich feststellen, dass die Nebenwirkungen nach einem Augenlaser-Eingriff generell schwächer ausfallen. Hierzu gehören zum Beispiel trockene Augen.

Nachteile und Risiken der iLASIK™

Eine Augenlaser-Korrektur mit iLASIK™ wird weltweit millionenfach durchgeführt und ist eine klassische sowie zuverlässige Methode. Gerade durch die sehr individuelle Voruntersuchung und die sehr präzise Schnitttechnik des Flaps treten ernsthafte Risiken äußerst selten auf. Wie bei jeder ärztlichen Behandlung ist das Endresultat auch von dem behandelnden Arzt abhängig. Und auch die eingesetzten Technologien sowie die Reputation der Augenklinik spielen in dieses Thema mit rein. Daher sollte bereits bei Wahl des Arztes und der Klinik sorgfältig auf die Erfahrung, die Spezialisierung, die Zertifizierungen und die Hygienestandards geachtet werden, insbesondere wenn mit dem Gedanken gespielt wird, die Behandlung im Ausland durchführen zu lassen. Damit schränken Sie im Vorfeld bereits sehr viele Risiken aus. Jedoch kann es auch bei einer iLASIK™-Behandlung zu Komplikationen kommen. Diese sind in der Regel nicht schwerwiegend. So kann in den ersten Wochen nach der Behandlung eine verringerte Produktion der Tränenflüssigkeit festgestellt werden. Das resultiert aus dem Schnitt in das Hornhautgewebe. Hier werden Nerven durchtrennt, die für die Regulierung des Tränenfilms auf dem Auge zuständig sind. Nach wenigen Wochen stellt sich aber normalerweise auch in diesem Fall die natürliche Regulierung wieder ein und währenddessen wird dieses Problem mit entsprechenden Augentropfen behandelt.
Wie bei jeder weiteren Augenlaser-Korrektur kann es auch bei iLASIK™ zu einer Über- oder Unterkorrektur kommen. Dieses Risiko besteht generell bei Augenlaser-Eingriffen. Jedoch wird es weitestgehend durch eine eingehende und sorgfältige Voruntersuchung ausgeschlossen. Daher ist bei iLASIK™ besonders zu erwähnen, dass bereits während der Voruntersuchung eine vollautomatische Augendiagnose mit modernster Wellenfronttechnologie durchgeführt wird. So können sehr genaue und individuelle Messdaten erhoben werden, die für den Erfolg der nachfolgenden OP wichtig sind.
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Kosten einer iLASIK™-Behandlung

Natürlich interessieren Sie sich auch für die Preise einer iLASIK™-Behandlung, da diese Methode durchaus gewisse Vorteile aufweist. Deutlich mehr müssen Sie allerdings nicht bezahlen, da die generellen Augenlaser-Kosten schlussendlich immer vom jeweiligen Anbieter und vor allem von Ihrer eigenen Fehlsichtigkeit abhängig sind.

Bei der iLASIK™ geht es mit den Kosten meistens bei etwa 1.250 Euro pro Auge los, allerdings handelt es sich hier oftmals um Pauschal-Angebote, die immer noch davon abhängig sind, wie hoch Ihre Dioptrien-Werte ausfallen, oder ob es gewisse Komplikationen in Ihrem Fall gibt.

Kleiner Tipp: Lassen Sie sich (generell beim Thema Augenlasern) nicht vom niedrigen Preis leiten. Ein niedriger Pauschalpreis kommt oftmals dann zustande, wenn gewisse Leistungen nicht inkludiert sind. Das können beispielsweise Vor- oder Nachuntersuchungen sein, die im blödesten Fall selbst bezahlt werden müssen und auch einige hundert Euro in Anspruch nehmen können. Besser ist es, einen individuellen und auf Sie abgestimmten Preis zu erhalten, oder aber auf ein Pauschalangebot zu setzen, welches die Voruntersuchung sowie 3-4 Nachkontrollen im Preis inklusive hat.

Diese Augenlaserzentren bieten iLASIK™ an

Bei der Wahl der passenden Augenlaser-Klinik sollten Sie keine Kompromisse eingehen. Achten Sie darauf, dass sich der zu behandelnde Arzt bereits beim ersten Gespräch viel Zeit nimmt und dass das Zentrum allen technischen und vor allem hygienischen Standards entspricht.

Vor allem im Ausland ist das nicht immer der Fall, wenn Sie sich beispielsweise in Istanbul eine möglichst billige Klinik suchen, um ein Augenlaser-Verfahren durchzuführen. In den meisten großen Städten Deutschlands gibt es gute Anlaufstellen, bei denen Sie über Ihre Möglichkeiten informiert werden.

Auch online können Sie sich über einen unverbindlichen Vergleich einen ersten Überblick darüber verschaffen, welches Augenlaser-Verfahren für Sie gut geeignet ist.

Fazit

Anbieter, die iLASIK™ im Angebot haben, heben vor allem die individuelle Arbeitsweise des iLASIK™ hervor. Doch warum ist individuell überhaupt besser? Ganz einfach: Augen sind individuell, so individuell wie ein Fingerabdruck eines jeden Menschen. Jedes einzelne Auge auf der Welt ist einzigartig, weswegen auch individuelle Methoden bessere Ergebnisse erzielen können.

Durch das individuelle Erfassen der Hornhaut kann der behandelnde Arzt speziell auf die individuellen Spezifikationen des Patienten eingehen. Bei einigen Anbietern (z. B. OpticalExpress) werden 1.250 Messpunkte ermittelt – nach Aussagen des Augenlaserzentrums ist das ein fünffacher Wert als bislang möglich gewesen ist.

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FAQ iLASIK – Nützliche Fragen und Antworten

Wann kann ich wieder zur Arbeit gehen?

Normalerweise können Patienten nach einem iLASIK™-Eingriff innerhalb von ein bis zwei Tagen wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Dieser Zeitraum kann jedoch individuell variieren, da je nach Verlauf des Heilungsprozesses, der persönlichen, körperlichen Konstitution und der Art der Tätigkeit ein etwas verlängerter Erholungszeitraum angesetzt werden muss. Ihr behandelnder Arzt wird Ihnen in Ihrem speziellen Fall darüber Auskunft geben.

Ist die Behandlung schmerzhaft?

Patienten, die einen iLASIK™-Eingriff durchführen lassen, können bei der Lappenbildung ein Druckgefühl verspüren, was vielleicht für einige unangenehm sein kann. Jedoch ist der Eingriff selbst nicht scherzhaft. Dennoch kann es während der ersten Tage nach dem Eingriff zu leichten bis mittelschweren Schmerzen kommen.
Diese Symptome werden von den meisten Patienten in der Regel gut vertragen und können bei Bedarf mit Augentropfen oder oralen Analgetika behandelt werden.

Brauche ich nach der Behandlung eine Brille?

Alle Patienten, die eine Laser-Sehkorrektur zur Verbesserung ihrer Weitsichtigkeit durchführen lassen, müssen in der Regel ab einem Alter von 45 Jahren eine Lesebrille tragen. Das ist normal, denn auch ein gesundes Auge ohne jegliche Fehlsichtigkeit verliert mit zunehmendem Alter die Fähigkeit des nahen Sehens zunehmend. Die Laser-Sehkorrektur kann Ihre Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Ihren Astigmatismus verbessern, aber leider verhindert das nicht den natürlichen Alterungsprozess.

Woher weiß ich, ob ich mich für einen iLASIK™-Eingriff eigne?

Bereits im Vorgespräch mit Ihrem behandelnden Arzt werden Ihnen in der Regel verschiedene Augenlaser-Korrektur-Methoden vorgestellt. Hier erfahren Sie auch die grundlegenden Voraussetzungen, die für eine Durchführung erfüllt sein müssen. Während der Voruntersuchung zur iLASIK™-OP wird mittels modernster Diagnosetechnologie eine individuelle 3D-Hornhautkarte des jeweiligen Auges erstellt. Diese moderne Wellenfront-Analyse erkennt und misst visuelle Unvollkommenheiten 25x genauer als herkömmliche Standardmethoden, die etwas zur Bestimmung der Sehstärke bei Kontaktlinsen oder Brillen durchgeführt werden. Daher kann Ihnen Ihr behandelnder Augenarzt spätestens nach der Voruntersuchung genau mitteilen, ob der iLASIK™-Eingriff für Sie geeignet ist.

Wann kann generell keine iLASIK™-OP durchgeführt werden?

Generell gilt für jede Augenlaser-Korrektur, dass der Patient nicht jünger als 18 Jahre alt sein darf. Weiterhin sollten Augenlaser-OPs auch nicht bei Schwangeren oder Stillenden durchgeführt werden, da der veränderte Hormonhaushalt kurzzeitig eine Fehlsichtigkeit in Richtung Myopie (Kurzsichtigkeit) erzeugen kann. Ebenfalls können Augenlaser-Operationen nicht bei gewissen Autoimmunerkrankungen durchgeführt werden sowie bei Erkrankungen des Auges mit Grauem Star, Grünem Star oder Hornhauterkrankungen.

Weiterführende Informationen zur iLASIK