Femtosekundenlaser einfach erklärt

Der Femtosekundenlaser arbeitet im Vergleich zum Excimer-Laser nicht mit UV-Licht, sondern sendet Infrarot-Strahlung aus. Durch die Wellenlänge von 1052 nm können Spot-Größen von 1/100 mm bearbeitet werden. Dabei wird nicht direkt auf der Oberfläche gearbeitet, sondern tief im Auge, wobei die Wirkungsdauer nur mehrere hundert Femtosekunden dauert. Gerade die kurze Wirkungsdauer erlaubt eine ziemlich exakte Arbeitsweise, mit der auch kleinste Schnitte korrekt durchgeführt werden können.

Bei der Femto-LASIK dient der Femto-Sekundenlaser zur Flap-Erzeugung

Da sich der Femtosekundenlaser auch für kleine Schnitte tief im Gewebe nutzen lässt, wird er in der Femto-LASIK zur Flap-Präparation verwendet. Auf diese Weise kann der Schnitt, der für die  Erzeugung des Flaps nötig ist, wesentlich präziser durchgeführt werden. Im Regelfall sorgt dies dafür, dass bekannte Komplikationen in großem Maße eingedeckt werden können und es seltener zu Entzündungen kommt, die bei der LASIK normalerweise recht häufig auftreten. Weil die Femtosekundenlaser-Technologie noch relativ neu ist, sprechen Mediziner von einem großen Zukunfts-Potenzial.

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