Kornea – Die Hornhaut des Auges einfach erklärt

Der Begriff Kornea ist die lateinische Bezeichnung für die Hornhaut, die sich vor dem menschlichen Auge auffaltet und damit sowohl eine Schutzfunktion als auch eine der Hauptaufgaben bei der Brechung des Lichts übernimmt. Eingehende Lichtstrahlen berühren nämlich zunächst die Hornhaut, die oftmals auch als das Sichtfenster des Auges bezeichnet wird. Die Brechkraft der Kornea (exakt: Cornea) liegt bei 43 Dioptrien, wobei die Brechkraft des Auges bei knapp 60 Dioptrien liegt.

An der Kornea werden Augenlaserbehandlungen vorgenommen

Bei allen Augenlaser-Methoden werden Korrekturen an der Hornhaut vorgenommen, wobei es jedoch je nach Methode an verschiedenen Stellen stattfindet. Während Verfahren wie die PRK und die LASEK direkt unter dem Ephitel an der Oberfläche arbeiten, wird die LASIK und damit auch die Femto-LASIK tiefer in der Hornhaut durchgeführt, weshalb auch die Bildung eines Flaps notwendig ist. Durch Veränderungen an der Oberfläche kann mittels eines Augenlasers die Brechkraft der Hornhaut verändert und somit Sehfehler korrigiert werden.

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