LASIK-OP – Augenlaser-Verfahren Laser-in-situ-Keratomileusis auf dem Prüfstand

Haben Sie sich für eine Laser-Behandlung Ihrer Augen entschieden und sind sich noch unsicher, welche der angebotenen Verfahren und Methoden für Sie am besten geeignet ist? Dabei handelt es sich nicht nur um eine finanzielle Frage der Kosten, sondern auch die Risiken und die eigene Fehlsichtigkeit sollten bei der Entscheidung einbezogen werden.

Erfahren Sie auf dieser Seite alles über die Vorteile, aber auch Risiken des LASIK-Verfahrens zum Augenlasern. Wir verraten Ihnen außerdem, wie die LASIK-Behandlung abläuft und wie Sie sich am besten auf diese Operation vorbereiten.

So können Sie entscheiden, ob das LASIK-Verfahren für Ihre Augen die beste Augenlaser-Methode ist, oder ob Sie eine der Alternativen in Anspruch nehmen wollen. Fakt ist, dass jährlich tausende LASIK-Behandlungen durchgeführt werden, um die Sehkraft und Sehschärfe mittels Augenoperation bzw. Augenlaserbehandlung bei Fehlsichtigkeiten wiederherzustellen.

Vorteile des LASIK-Verfahrens zum Augenlasern

Wer sich für das LASIK-Verfahren entscheidet, um die Fehlsichtigkeit der Augen zu korrigieren, profitiert von einer Reihe an Vorteilen.

  • Eingriff ist schnell abgeschlossen
  • Operation findet normalerweise nur ambulant statt
  • in den meisten Fällen kommt es zu keinen Komplikationen
  • sehr kurze Ausfallzeit im Beruf
  • keine Schmerzen dank örtlicher Betäubung
  • keine Beschädigung der Hornhaut
  • Heilungsprozess ist sehr zügig
  • Verfahren bereits in den 90er Jahren entwickelt, daher technisch weit entwickelt
  • LASIK-Operation gehört mittlerweile zum Standard für viele Ärzte
  • Erfahrungsberichte beweisen äußerst hohe Erfolgsquote

Trotz der Tatsache, dass die Behandlung per LASIK relativ risikoarm, zügig und schmerzfrei gestaltet werden kann, dürfen die generellen Risiken bei dieser Operation dennoch nicht außer Acht gelassen werden. Lesen Sie im nachfolgenden Abschnitt alles über die Risiken, die bei der Augenlaser-Behandlung per LASIK auftreten können.

Vorteile des LASIK-Verfahrens zum Augenlasern

Zahlreiche Vorteile sprechen für eine LASIK-Behandlung der Augen. © Antonioguillem / fotolia

Risiken beim Augenlasern per LASIK

Obwohl zahlreiche Standards dafür sorgen, dass Augen-Laser-Behandlungen generell sehr sicher durchgeführt werden, so kann es dennoch je nach Situation zu gewissen Risiken kommen. Dieses sind nicht akut, dürfen allerdings in keinem Fall außer Acht gelassen werden, wenn es um diese nachhaltige Entscheidung geht.

Pauschal lässt sich natürlich nicht sagen, ob überhaupt und wenn ja, welches Risiko bei Ihnen am möglichsten ist. Grundsätzlich gilt allerdings, dass die LASIK-Behandlung sicherer ist, umso erfahrener der jeweilige Augenarzt mit dieser Methode ist.

Das größte Risiko besteht in den meisten Fällen darin, dass unter Umständen Komplikationen bei der Heilung der Hornhaut auftreten können. Auch trockene Augen oder ein geschwächtes Nacht- und Dämmerungssehen zählen zu den möglichen Beschwerden nach einer LASIK-Augenlaser-Behandlung.

  • Flap:
    Das häufigste und damit größte Risiko bei einer Augenlaser-Behandlung mittels LASIK betrifft den Hornhaut-Lappen, der auch als Flap bekannt ist. Nach dem Eingriff wird dieser Lappen auf die Hornhaut gelegt, allerdings kann es durchaus dennoch zu einer Entzündung kommen. Auch eine Faltenbildung ist beim Zuklappen möglich, die wiederum durch eine erneute Augenlaserbehandlung korrigiert werden müsste. Die Fälle, in denen es zu Komplikation des Flaps kommt, sind selten, aber dennoch möglich.
  • Trockene Augen:
    Deutlich häufiger, aber auch leichter zu klären, sind trockene Augen als Begleiterscheinung nach einer LASIK-Augenlaser-Behandlung mittels Femtosekundenlaser. Das Problem kann entweder nur ein paar Tage, oder tatsächlich ein paar Monate andauern. Um die Augen feucht zu halten, werden Augentropfen eingesetzt. Im Übrigen taucht diese Begleiterscheinung auch bei vielen anderen Laser-Methoden auf, z.B. LASEK oder ReLEx Smile.
  • Lichtempfindlichkeit:
    Nach einem LASIK-Eingriff kommt es bei einigen Patienten vor, dass sie gegenüber hellem Licht sehr empfindlich reagieren. Diese Begleiterscheinung ist nicht andauernd, sondern verschwindet ebenfalls nach einiger Zeit – sofern es überhaupt auftritt.
  • Über- und Unterkorrekturen:
    Leider kann es auch bei der reinen Durchführung der Operation zu Fehlern kommen, die wiederum zukünftige Komplikationen auslösen können. Möglicherweise wird eine Oberkorrektur oder eine Unterkorrektur bei der Augenlaserbehandlung vorgenommen, sodass auch nach der Augenlaser-OP eine Brille benötigt werden könnte. In Deutschland sind diese Fälle nur sehr selten, da die Experten hierzulande nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch sehr viel Erfahrung aufweisen und dieser Probleme daher Großteils immer umgehen können. Bei 100 Patienten wünschen sich erfahrungsgemäß circa fünf bis sechs Patienten eine Nachkorrektur ihrer Augen. Das bedeutet, dass das Ergebnis zwar für die meisten Patienten nahe an dem ist, was sie sich wünschen, doch in fünf bis sechs Prozent der Fälle kann es sein, dass sich die behandelten Patienten dennoch eine Korrektur wünschen, die als Re-LASIK bekannt ist.

Generell gilt: LASIK gehört zu den sichersten Methoden, wenn Sie Ihre Augen lasern lassen wollen. Es handelt sich jedoch auch bei dieser Behandlung um eine reguläre Operation, sodass auch hier potenzielle Risiken bestehen, wie es bei jeder anderen Operation auch der Fall ist.

Wann Augen nicht per LASIK behandelt werden sollten

Wie bei jeder Operation bestehen bei der LASIK-Behandlung einig Risiken, die durch

und weitere Faktoren reduziert, wenn nicht sogar gänzlich gemindert werden können. Es gibt jedoch auch Situationen, in denen das Risiko für eine Behandlung schlichtweg zu groß wäre.

Dies tritt bei zu großer Fehlsichtigkeit auf. Pauschal lässt sich dies nicht beantworten, da es noch dazu auf den eigenen Gesundheitszustand ankommt. Lassen Sie sich bei der Entscheidung für das LASIK-Verfahren in jedem Fall von Ihrem behandelnden Arzt in der Klinik beraten, ob dieser einer Operation per LASIK zustimmen würde. Erklären Sie ihm ganz einfach Ihre Symptome und beschreiben Sie, inwiefern Sie unscharf sehen. Anschließend wird der Arzt sehr schnell eine mögliche Richtung vorgeben, in die behandelt werden kann. So wird die Augenlinse bestmöglich korrigiert und dabei alle individuellen Faktoren, die Ursache und mehr miteinbezogen.

Fakt ist, dass bei bestehender

  • Vorerkrankungen der Netzhaut
  • Vorerkrankungen der Hornhaut
  • Grüner Star
  • Grauer Star

eine LASIK-Behandlung unserer Meinung nach nicht eingesetzt werden sollte. Auch

  • Medikamenteneinnahme
  • Rheumatismus
  • ähnliche Allgemein-Krankheiten

können eine Operation mit dieser Methode (oder sogar generell) verhindern. Leiden Sie dagegen unter einer oder mehrerer Allergien, sollten Sie Ihren LASIK-Wunsch mit Ihrem Arzt besprechen und die Operation in jedem Fall während einer beschwerdefreien Zeit durchführen lassen.

In Bezug auf die Schwangerschaft und auch während der Stillzeit raten Fachärzte davon ab, sich die Augen per LASIK behandeln zu lassen. Ob für Ihren konkreten Fall weitere Methoden für eine Augenlaser-Behandlung infrage kämen, erfahren Sie über den nachfolgenden Vergleich.

Der richtige Zeitpunkt und die perfekte Vorbereitung

Wann Sie Ihre Augen lasern lassen und dabei die LASIK-Methode einsetzen wollen, bleibt selbstverständlich Ihnen überlassen.

Wenn Sie den starken Wunsch verspüren, Ihre Sehhilfe – sei es eine Brille, Kontaktlinsen oder beides – abzulegen und darauf zukünftig zu verzichten, dann könnte der richtige Zeitpunkt gekommen sein, sich über Ihre Möglichkeiten zu informieren.

Der richtige Zeitpunkt und die perfekte Vorbereitung

Der richtige Zeitpunkt für eine LASIK-Behandlung hängt von vielen Faktoren ab. © Andrey Popov / fotolia

Es kommt jedoch darauf an, wie stark Ihre Fehlsichtigkeit bereits ausgeprägt ist. Mehr als 90 Prozent aller Fehlsichtigkeiten werden mit dem LASIK-Verfahren korrigiert, da dieses

angewandt wird. Es lässt sich jedoch nicht pauschal sagen, dass eine Operation per LASIK wirklich immer möglich ist, da es nicht nur auf die Dioptrien-Stärke, sondern unter anderem auch

  • auf den Pupillendurchmesser
  • und die Hornhautdicke

ankommt. Gerade bei sehr starker Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit kann es sein, dass eventuell andere Laser-Methoden ratsamer sind.

Sie sollten für die Operation das Mindestalter von 18 Jahren erreicht haben und dazu Augen- und einige allgemeine Erkrankungen ausgeschlossen haben. Wenn Sie noch dazu nicht schwanger sind, nicht stillen und keine Allergie mit aktuellen Beschwerden besitzen, dann raten wir, sich mit dem Augenarzt Ihrer Wahl in Verbindung zu setzen. Generelle Informationen zu den Voraussetzungen einer Augenlaser-Operation erhalten Sie auf dieser Unterseite.

Der Ablauf bei einer LASIK-Behandlung

Eine Augenlaser-Behandlung per LASIK wird zwar zügig vorgenommen und häufig auch ganz einfach ambulant – Zeit benötigen Sie für die Behandlung dennoch.

Planen Sie für die Voruntersuchung ein bis zwei Tage Zeit ein. Abgesehen von den allgemeinen Informationen zum Ablauf einer Augenlaser-OP erwartet Sie am Operations-Tag selbst der nachfolgende Ablauf bei einer LASIK-Behandlung:

  1. Örtliche Betäubung des Auges: 
    Im ersten Schritt wird das zu behandelnde Auge oder beide Augen gereinigt und örtlich betäubt. Eine Vollnarkose ist für diese Operation nicht nötig, da das Verfahren relativ schmerzfrei ist und auch nicht sonderlich lange dauert.
  2. Fixierung: 
    Da das Auge während der Operation offen sein muss, setzt der Arzt einen sogenannten Spreizer ein. Der Lid-Speculum sorgt dafür, dass das Auge offengehalten und fixiert wird. Damit auch das Auge selbst stets an der gleichen Position verbleibt, wird ein leichter Saugring zur Fixierung eingesetzt.
  3. Schnitt in die Hornhaut:
    Der behandelnde Arzt schneidet mit einem kleinen Hobel einen Schnitt in die Hornhaut. Hierfür kommt ein Mikrokeratom zum Einsatz, welches in kleinen Schnitten an der oberen Hornhaut (Cornea/Kornea) eingesetzt wird. Das Ziel ist es, einen Flap zu erzeugen, bei dem es sich um einen Hornhautdeckel handelt. Der Flap wird anschließend zur Seite geklappt, damit der Arzt einen freien Blick auf die zu behandelnde Operationsfläche erhält.
  4. Laser-Einsatz:
    Der Laser-Eingriff selbst wird dank moderner Technologien nicht per Hand ausgeführt, sondern mit Computer gesteuert. Alle relevanten Daten wurden bereits vorab eingegeben, sodass an dieser Stelle nur noch der Laser an der exakten Stelle ein Stück Hornhaut entfernt – um genau die Korrektur vorzunehmen, die nötig ist.
  5. Zuklappen des Flaps:
    Konnte die Operation erfolgreich beendet werden, so klappt der behandelnde Arzt den Flap wieder zu und schließt diesen als eine Art Deckel. Auf diese Weise ist die operierte Fläche vor äußerlichen Einflüssen geschützt.

Unmittelbar nach der Operation und meistens direkt einen Tag später, wird eine Nachuntersuchung vorgenommen. In der Regel darf der Patient ab diesem Tag auch wieder arbeiten, sofern es sich nicht um einen hierfür kritischen Beruf handelt.

Viele Patienten bleiben allerdings auch nach der Operation noch ein paar Tage Zuhause und gönnen ihren Augen ein wenig Erholung.

Nach der Operation müssen auf einige Aktivitäten verzichtet werden, unter anderem auf

  • Sport
  • Sauna
  • Make-up

Empfohlen ist es, die Augen auf diese Weise noch etwa 14 Tage lang zu schonen.

Auch im Vorfeld kann es ratsam sein, vor einem Eingriff mittels Laser die Augen zu schonen. Kontaktlinsen z.B. sollten Sie kurz zuvor nicht mehr tragen, um das Korrigieren der Weitsichtigkeit, Kurzsichtigkeit oder Alterssichtigkeit nicht zu gefährden. Ihre Brille können Sie im Vergleich zu den Linsen selbstverständlich ohne Beanspruchung der Augen auch im Vorfeld weiterhin tragen. Weitere Informationen erhalten Sie allerdings während der Voruntersuchung oder bereits beim ersten Gespräch.

Sport nach der dem LASIK Augenlasern

Bis zu 14 Tage nach einer Augenlaser-LASIK-Behandlung sollten Sie noch auf Sport verzichten. © Boggy / fotolia

Ungefähr ein viertel Jahr nach der Augenlaser-LASIK-Behandlung wird eine zweite umfangreiche Nachuntersuchung vorgenommen, um den Heilungsprozess zu prüfen.

Anlaufstellen für ein LASIK-Verfahren in Deutschland und dem Ausland

Haben Sie sich für das LASIK-Verfahren entschieden und möchten Ihre Augen lasern lassen? Dann informieren Sie sich über das Angebot an Augenkliniken, in denen in Deutschland, aber auch im Ausland Augenlaser-Behandlungen mit diesem Verfahren angeboten werden.

Auch im Ausland finden Sie zahlreiche Augenlaser-Kliniken, über die Sie sich auf dieser Unterseite informieren können.

LASIK FAQ – Weitere nützliche Fragen und Antworten

    • Wann ist das LASIK-Verfahren entstanden?
      Das LASIK-Verfahren gibt es bereits seit dem Jahr 1989, demnach mehr als 20 Jahre.
    • Wie sicher ist die Behandlung per LASIK?
      Das LASIK-Verfahren zählt zu den sichersten Methoden, um die Augen lasern zu lassen. Das Risiko kann gemindert werden, umso erfahrener der Augenarzt ist.
    • Ist die LASIK-Behandlung schmerzvoll?
      Nein, durch eine örtliche Betäubung verursacht diese Behandlung in der Regel keine Schmerzen.
    • Wann bin ich nach der OP wieder arbeitsfähig?
      Nach der Operation sind viele Patienten schon einen Tag später wieder arbeitsfähig, allerdings kommt dies auf die Fehlsichtigkeit, Situation, mögliche Komplikationen und auch auf Ihren Beruf an.
    • Wie lange dauert die Heilung?
      Der Patient kann aufgrund der örtlichen Betäubung nach der OP direkt wieder entlassen werden, allerdings dauert es bis zu einer vollständigen Heilung durchaus eine Zeit. In der Regel spricht man von circa zwei Wochen bis zur vollständigen Heilung des Gewebes, sofern es nicht zu Komplikationen kommt.
    • Wie lange dauert die LASIK-Operation?
      Für diese Laser-OP ist nur eine örtliche Betäubung notwendig, anschließend wird die Operation innerhalb weniger Minuten durchgeführt.
    • Wie lange Augentropfen nehmen?
      In der Regel müssen Patienten nur ein paar Tage nach der Augen-OP mit dem Femto-Laser Augentropfen nehmen. Sollte es zu trockenen Augen kommen, werden häufig etwas länger Tränenersatzmittel eingesetzt.
    • Wie viel kostet eine LASIK-Operation?
      Die Kosten der Femto-LASIK-Behandlung sind bei den meisten Anbietern pauschal geregelt. Dabei kommt es z.B. meistens nicht darauf an, ob Sie Ihre Kurzsichtigkeit oder eine Weitsichtigkeit korrigieren lassen wollen. Möchten Sie die Brille oder Kontaktlinsen eintauschen und die LASIK-Methode in Anspruch nehmen, so müssen Sie die Kosten allerdings meistens selbst tragen. Krankenkassen übernehmen diese Kosten leider nicht. Erfahrungsberichte zeigen, dass dies auch bei Privatpatienten der Fall ist. Auch, ob es sich um eine Augenklinik oder um ein Augenlaserzentrum handelt, ist bei den Kosten nicht relevant. Die LASIK Kosten halten sich allerdings bei den meisten Anbietern in Grenzen. Natürlich ist eine Augenoperation generell ein kostspieliges Unterfangen, doch nur auf den ersten Blick. Wer bedenkt, dass durch das Korrigieren der Fehlsichtigkeit sehr viel Geld gespart werden kann und die refraktive Chirurgie außerdem weltweit Anerkennung findet, erkennt schnell den Nutzen auf langfristige Sicht. Linsen, aber auch die Brille, kosten monatlich oder jährlich weitere Gelder – bei der LASIK oder einer anderen Methode, wie ReLEx smile, PRK, LASEK, müssen Sie dagegen nur einen einmaligen Betrag bezahlen. Dieser schwankt abhängig der Klinik oder des Zentrums und liegt beim LASIK-Verfahren bei etwa 2.000 bis 5.000 Euro für beide Augen. Diese Kosten schließen außerdem weitere Zusätze, wie die Voruntersuchung und Nachuntersuchungen, mit ein.
    • Wie viel Hornhaut wird bei LASIK abgetragen?
      Die Menge an Hornhaut, die bei der Korrektur abgetragen werden muss, hängt individuell von der Stärke der Sehschwäche des Patienten ab.
    • Warum hat man nach einer LASIK trockene Augen?
      Wenn ein Patient bereits vor dem Eingriff mittels Femtosekundenlaser oder anderer Methode trockene Augen besitzt, wird dieses Risiko nach der OP noch deutlich verstärkt. Dass trockene Augen zu den häufigsten Nebenwirkungen bei einer LASIK-Behandlung gelten, liegt daran, dass die Nerven der Hornhaut bei dem Eingriff durchtrennt werden. Auf diese Weise findet an der Hornhautoberfläche ein Sensibilitätsverlust statt, bei dem es sein kann, dass die Augenoberfläche den Tränendüsen nicht ausreichend Signale senden und daher zu wenig Tränenflüssigkeit im Auge produziert wird.
    • Wann wieder schminken nach der LASIK?
      Es wird dazu geraten, sich mindestens eine Woche nach der OP nicht zu schminken.
    • Lässt sich auch die Alterssichtigkeit mittels LASIK behandeln?
      Ja, es ist möglich, dass auch die Alterssichtigkeit mit einer Augenlaser-Behandlung korrigiert bzw. zumindest verbessert wird. Mittels Femto-Laser wird jeweils ein Auge für den Bereich nah und fern korrigiert, sodass auch mit Alterssichtigkeit ein Sehen ohne Brille möglich ist.
    • Kann mit der LASIK auch eine Hornhautverkrümmung korrigiert werden?
      Ja, nicht nur die Kurz- oder Weitsichtigkeit kann mittels LASIK behandelt werden, sondern auch die Hornhautverkrümmung. Diese ist als Astigmatismus oder auch als Stabsichtigkeit bekannt. Hierbei ist es so, dass das Licht auf der gewölbten Oberfläche nicht gemeinsam auf einem Punkt gebündelt wird, sondern unterschiedlich gebrochen wird. Umso stärker der Astigmatismus ausgeprägt ist, desto stärker ist auch die Brechkraft des Patienten. Ist die Stabsichtigkeit bzw. die Wölbung/Krümmung nur gering, so ist die Brechkraft ebenfalls geringer. Beim Astigmatismus gibt es vier verschiedene Formen, bei denen die Brennlinien unterschiedlich liegen. Je nachdem, wie die individuelle Situation beim Patienten besteht, muss auch das Verfahren ein wenig angepasst werden. Dennoch ist es grundsätzlich möglich, den Astigmatismus zu lasern, um das astigmatische Sehen zu verbessern und das Bild, welches vorher unscharf war, zu korrigieren.
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