Augen lasern – Die Risiken

Stehen Sie vor der Entscheidung, ob Sie eine Augenlaser-Behandlung durchführen lassen … oder besser nicht? Wir kennen das Gefühl! Es ist richtig und auch wichtig, sich vor einer möglichen Behandlung über die potenziellen Risiken und Gefahren der Operation zu informieren.

Unser Ratgeber informiert zu 100 % unabhängig und umfassend, sodass Sie Ihre Entscheidung aufgeklärt und anhand aller Fakten treffen können.

Sind Sie bereits sicher, dass Augen lasern das Richtig für Sie ist?

Allgemeine Risiken beim Augenlasern

Entscheiden Sie sich für eine Augenlaser-Behandlung, so handelt es sich hierbei um eine reguläre Operation. Wie bei jeder Operation können Risiken auch in diesem Fall leider nicht ausgeschlossen werden.

Je nach eigener Situation und Behandlung sind verschiedene Risiken zu beachten. Nachfolgend sehen Sie eine Auswahl möglicher Risiken (Behandlungsübergreifend), auf die wir im weiteren Verlauf des Ratgebers näher eingehen:

RisikoBeschreibung
InfektionBei einer Augenlaser-Behandlung kann es unter Umständen zu einer Infektion kommen.
Längerfristige FolgenEventuell treten Komplikationen auf, die dazu führen, dass Sie auch zukünftig auf eine Sehhilfe angewiesen sein könnten.
Trockene AugenNach einer Augenlaser-OP kommt es gelegentlich zu trockenen Augen, was die Sehfähigkeit des Patienten einschränkt, aber behandelt werden kann.
Augen lasern - Die Risiken

Informieren Sie sich über potenzielle Risiken, um auch langfristig abgesichert zu sein. © lassedesignen / fotolia

Fehlsichtigkeit – die Risiken

Im ersten Schritt geht es bei der Konkretisierung möglicher Risiken um die Frage, welche Fehlsichtigkeit bei Ihnen vorliegt. Handelt es sich um

Das Maß der Fehlsichtigkeit ist in jedem Fall ein Faktor, den Sie bei einer Operation bedenken sollten. Die Gefahr, dass ein Eingriff zu Komplikationen führt, ist beispielsweise bei einem Patienten mit -8 Dioptrien höher als bei einem Patienten, bei dem +1 Dioptrien korrigiert wird.

Genau aus diesem Grund gibt es in der Regel sogenannte Grenzwerte, die je nach Verfahren angegeben werden. So soll sichergestellt werden, dass bei bestimmten Dioptrien-Werten gar nicht erst über eine Operation nachgedacht wird, ehe es unter Umständen zu langfristigen und negativen Folgen kommt.

Pauschal kann man sagen, dass

  • Dioptrien-Werte über -8
  • und Dioptrien-Werte über +3

generell risikoreicher zu behandeln sind, als eine geringere Fehlsichtigkeit.

Risiken beim Augen lasern von Alterssichtigkeit

Wenn Sie sich im Alter dazu entschließen, die Augen aufgrund einer Alterssichtigkeit zu lasern, dann kann es sein, dass Sie auch nach der Operation noch auf eine Sehhilfe angewiesen sein könnten.

Dennoch ist die Chance für viele Patienten das Risiko wert, sodass sie sich bewusst dazu entscheiden, den Versuch zu wagen, auch wenn es sein könnte, dass zukünftig eine Brille dennoch getragen werden müsste.

Erfahren Sie nachfolgend, welche Augenlaser-Methode in Ihrem Fall am besten geeignet ist und wie Sie hierbei am meisten sparen können.

Augenlasern im Ausland – die Risiken

Denken Sie über eine Augenlaser-Behandlung im Ausland nach, da diese Operation außerhalb Deutschlands unter Umständen preiswerter sein könnte? Damit stehen Sie nicht alleine. Fakt ist allerdings, dass die Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten bei der Behandlung im Ausland nicht außer Acht gelassen werden dürfen, um die vermeintliche Kostenersparnis nicht zu verschenken.

Auch gewisse Risiken sind im Ausland eher vorhanden, als es hierzulande der Fall wäre. Viele Patienten möchten sich daher vor einer eventuellen Operation im Ausland genau informieren, ob und welche Risiken beim Augen lasern in verschiedenen Ländern auftreten können.

Augenlaser-Operation im Ausland

Niedrige Preise im Ausland – wo ist der Haken?

Wie Ihnen aufgefallen ist, sind die Preise für das Augen lasern im Ausland teilweise bis zu 50 Prozent niedriger. Doch wie kann so etwas sein? Wo ist der Haken? Niedrige Preise entstehen unter anderem durch:

  • das unterschiedliche Gehälter-Niveau
  • den Stand der dortigen Technik
  • der eventuell verringerte Zeitaufwand je Patient
  • der unter Umständen niedrigere Hygiene-Standard vor Ort

Natürlich müssen nicht alle dieser Faktoren auch auf die Klinik zutreffen, die Sie sich möglicherweise im Ausland herausgesucht haben.

Worauf Sie bei der Behandlung im Ausland achten sollten

Entscheiden Sie sich für eine Augenlaser-OP im Ausland, dann achten Sie darauf, dass das ausgewählte Augenlaserzentrum über erstklassige und dem technischen Standard entsprechende Geräte verfügt. Generell ist der technische Stand im Ausland nicht schlecht, allerdings ist es wichtig, dass ein entsprechendes TÜV-Siegel vorhanden ist.

Informieren Sie sich außerdem genau über die dortigen Methoden und Abläufe, da einige Augenlaserkliniken weniger Zeit in Ihre Patienten investieren. Eine verringerte Zeit bedeutet auch, dass die Beratungsgespräche oder Voruntersuchungen möglicherweise kürzer ausfallen – ein Aspekt, den Sie bei einer derartigen Operation mit Sicherheit nicht ignorieren wollen.

Besonders wichtig bei der Augenlaser-Operation im Ausland ist der hygienische Standard. Dieser Aspekt ist sogar mit Abstand der wichtigste Part, da Fehler in der Hygiene erhebliche Folgen nach sich ziehen könnten. Theoretisch sollte die Hygiene im OP-Saal steril sein, jedoch zeigt die Praxis, dass dies nicht immer der Fall ist. Unter Umständen kann es passieren, dass sich Bakterien im Auge festsetzen, wenn der Flap geöffnet ist. Nach dem Zuklappen des Flaps sind die eventuell vorhandenen Bakterien eingeschlossen und profitieren von einem optimalen Nährboden. Für den Patienten bedeutet dies möglicherweise eine starke Entzündung – im schlimmsten Fall sogar den Verlust der Sehfähigkeit.

Ehe Sie sich für die Operation im Ausland entscheiden, sollten Sie daher sämtliche Standards genauestens unter die Lupe genommen haben.

  • Im Operationssaal sollte jede Person Abdeckungen an den Füßen tragen, beispielsweise in Form von Plastiktüten
  • Im Operationssaal sollten außerdem keine losen Dinge herumliegen, bei denen es sich nicht um Operationsbesteck handelt (z.B. Blätter, Papier, Bilder an den Wänden u.v.m.).
  • Alle Beteiligten einer Laser-OP sollten sowohl Mundschutz als auch Handschuhe tragen.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob diese hygienischen Standards im gewünschten Augenlaser-Zentrum im Ausland eingehalten werden, entscheiden Sie sich unserer Empfehlung nach gegen das jeweilige Zentrum. So können Sie ernste gesundheitliche Schwierigkeiten bereits im Vorfeld ausschließen.

Allerdings müssen Sie nicht generell gegenüber allen Augenlaser-Kliniken im Ausland kritisch gegenüberstehen. Es gibt zahlreiche Kliniken, bei denen Augenlaser-Operationen durchgeführt werden, bei denen

  • technisch
  • zeitlich
  • und auch in Sachen Hygiene

keine Kritikpunkte vorhanden wären. Aus diesem Grund empfehlen wir, bereits während der ersten Besprechung auf die jeweiligen Risiko-Punkte einzugehen und die Fragen mit Ihrem Arzt zu besprechen.

Informieren Sie sich bereits vorab über die beste und auch günstigste Methode, um Ihre Fehlsichtigkeit (sowohl im Inland als auch Ausland) zu operieren.

Konkrete Informationen zu den Risiken

Generell besteht bei einer Augenlaser-OP die Möglichkeit, dass es zu einer Infektion kommt. Diese kann beispielsweise entstehen, wenn sich das Hornhautdeckelchen (auch Flap genannt) verschiebt oder wölbt. Kurzfristig ist außerdem das Risiko, dass die Augen nach einer Laser-OP trockener sind und daher die Sehfähigkeit vermindert sein könnte. Diese Art der Komplikation lässt sich allerdings mittels Augentropfen sehr gut behandeln und hält auch fast nie dauerhaft an, sondern verschwindet meistens nach einer gewissen Zeit von alleine.

Doch nicht nur kurzfristige Komplikationen können bei einer Operation dieser Art auftreten. Auch langfristige Folgen gehören durchaus zu den Risiken beim Augen lasern.

  • Kontraste könnten verschwimmen, sodass es schwieriger ist, in der Dunkelheit oder bei Dämmerung zu sehen (schlechter als vorher).
  • Über- oder Unterkorrektur kann vorgenommen werden, sodass auch nach einer Operation eine Sehhilfe notwendig wäre.

Natürlich ist nicht sichergestellt, dass überhaupt Komplikationen auftreten und falls ja, welche dies sind. Allerdings müssen sich Patienten bewusst sein, dass das Risiko entsprechend vorhanden ist.

Risiko: Augenlaserbehandlung

Einige Augenlaser-Risiken können durch die passende Methode ausgeschlossen werden. © adrian_ilie825 / fotolia

Augenlaser-Behandlung – die Risiken

Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, um eine Fehlsichtigkeit zu korrigieren. Die Methoden weisen verschiedene Vor- aber auch Nachteile auf, die unter anderem auch in Sachen Risikos spürbar sind.

Entscheiden Sie sich beispielsweise für das ReLEx smile-Verfahren, so profitieren Sie davon, dass dieses ohne besagten Flap auskommt. Generell ist diese Methode vollkommen schmerzfrei, auch während der OP sehr schonend und noch dazu müssen Patienten seltener mit trockenen Augen nach der Behandlung leben. Wenn es um die reinen Komplikationen geht, so schneidet dieses Verfahren daher im Vergleich besser als die ebenfalls beliebte LASIK-Methode ab.

Wenn Sie mehr über die Risiken einzelner Augenlaser-Verfahren wissen möchten, empfehlen wir Ihnen unsere Behandlungsseiten, auf denen Sie von A bis Z über Risiken, Ablauf, aber auch Vor- und Nachteile informiert werden, die die einzelnen Augenlaser-Methoden mit sich bringen.

Welche Methode für Sie und Ihr Risikobewusstsein am ehesten geeignet ist, kommt in der Regel auf die persönliche Situation und Fehlsichtigkeit an. Nachfolgend erfahren Sie allerdings schon einmal, welche der Verfahren generell zu den Besten, aber vor allem Günstigsten zählt.

Augen lasern Folgen – damit müssen Sie rechnen

Wer sich einer Augenlaser-Operation unterzieht, muss mit gewissen Folgen rechnen. Allerdings ist der Begriff „Folgen“ gleich negativ behaftet, was jedoch nicht immer eintreten muss. Eine generelle Folge der Augen-OP: Sie können wieder besser sehen und Ihre Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung konnte – zumindest im Bestfall – behoben werden.

Doch medizinisch gesehen gibt es leider weitaus mehr Folgen, die jedoch nicht alle eintreten müssen, geschweige denn immer eintreten. Oftmals sind es nur minimale „Nebenwirkungen“, die nach der Augenlaser-OP eintreten. In einigen Fällen kann es jedoch durchaus zu Komplikationen kommen, wie es standardmäßig bei jeder anderen Operation ebenfalls passieren kann.

  • Gehören Schmerzen zu den Augen lasern Folgen?
    Es kommt bei der Schmerzfrage immer darauf an, für welche Augenlaser-Methode Sie sich entschieden haben. In der Regel handelt es sich aber um eine schmerzfreie Methode, bei der Betäubungstropfen für die Augen zum Einsatz kommen, sodass die Behandlung schmerzfrei abläuft.
  • Kann ich direkt nach der OP ohne Sehhilfe scharf sehen?
    Jein, das kann der Fall sein, muss es aber nicht. In der Regel brauchen die Augen etwas Zeit, um sich an die neue Situation zu gewöhnen und auch wieder „zu beruhigen“. Rechnen Sie als Folge der Laserbehandlung mit etwa 24 Stunden (im Durchschnitt, es kommt im Einzelfall immer auf die Behandlung an), ehe Sie ohne Sehhilfe scharf sehen können. Die finale Sehstärke ist als Folge der Behandlung oftmals auch erst nach einigen Tagen vollständig vorhanden.
  • Sind die Augen nach der OP trocken?
    Ja, diese Folge tritt nach einer Laser-OP sehr häufig auf, ist aber nicht weiter schlimm. Es handelt sich um eine eher nervige Nebenwirkung, die nach einer Weile verschwindet. Sie können die Trockenheit der Augen zusätzlich mit sanften Augentropfen verbessern, sollten dies aber mit Ihrem Arzt absprechen!
  • Muss ich mit Entzündungen rechnen?
    Müssen nicht, aber es kann passieren, dass es zu einer Entzündung am Auge kommt, wenn das Immunsystem versagt. Eine Entzündung sollte in jedem Fall vermieden werden, damit auch die Gefahr der Narbenbildung verhindert wird. Sie als Patient sollten darauf achten, dass Sie vor der Augenlaser-Behandlung fit, gesund und Ihr Immunsystem kräftig ist.
  • Kann es Probleme mit der Sehstärke geben?
    Durchaus, wenn die Laser-Behandlung unter Umständen nicht erfolgreich verlaufen ist. Das ist sehr selten der Fall, da bereits im Vorfeld geklärt wird, ob eine Behandlung per Laser in Ihrem Fall überhaupt notwendig, möglich und auch gefahrlos machbar wäre. Der behandelnde Arzt (daher sollte es sich auch in jedem Fall um einen Spezialisten handeln) wird Ihnen eine konkrete Empfehlung aussprechen, welche Behandlungsmethode in Ihrem Fall möglich und am besten wäre.
  • Welche weiteren Folgen können auftreten?
    Während der Wundheilung, die nach einer Augenlaser-OP ganz normal und nicht außergewöhnlich ist, kann es passieren, dass Sie gewisse Einschränkungen in der Sehfähigkeit wahrnehmen. Das ist natürlich nichts, worüber Sie sich nach einer Augen-OP freuen, da Sie ja gerade diese Einschränkungen nicht mehr haben wollten, doch nach einer erfolgreichen Wundheil-Phase gehört dieses Problem der Vergangenheit an. Wenn es bei Ihnen zu Blend-, Kontrast- und generellen Licht-Problemen kommt, sollten Sie Ihren Augenarzt aufsuchen und das Problem untersuchen lassen – so kann sichergestellt werden, dass es sich „nur“ um die normale Wundheilung und nicht um eine mögliche Entzündung handelt, die diese Symptome ebenfalls hervorrufen kann. Aber Achtung: Dass Sie nach der Laser-Behandlung erst einmal etwas verschwommen sehen, ist ganz normal und sollte Sie nicht beunruhigen – die Augen brauchen noch etwas Zeit!

Zwar ist es wichtig und sinnvoll, sich bereits im Vorfeld über mögliche Augen Laser Folgen und Risiken zu informieren, doch besorgt sein müssen Sie nicht. Achten Sie darauf, dass Sie eine seriöse und spezialisierte Augenlaserklinik bzw. ein Augenlaserzentrum aufsuchen und nicht unbedingt aufgrund der Kostenersparnis das erstbeste Angebot in Betracht ziehen. Stattdessen gilt es auch hier, die Leistungen und Fähigkeiten der einzelnen Anbieter zu vergleichen.

Ein guter Anbieter sorgt auch dafür, dass die Augen nicht nur direkt nach der Laserbehandlung kontrolliert werden, sondern auch im Nachgang regelmäßige Untersuchungen stattfinden. So kann sichergestellt werden, dass keine medizinischen Probleme während der nötigen Wundheil-Phase auftreten.

LASIK Folgen

Haben Sie sich für das LASIK-Verfahren zum Augenlasern entschieden oder interessieren Sie sich für diese beliebte und verbreitete Methode? Dann möchten Sie vielleicht mehr über die potenziellen LASIK-Folgen in Erfahrung bringen. Wichtig zu wissen: Alle diese Folgen können zwar auftreten, doch nur in äußersten Fällen treten alle Probleme gleichermaßen auf. In der Regel kommt es zu keinen Komplikationen, aber in vielen Fällen treten kleine „Nebenwirkungen“ auf, die jedoch eher als lästig anzusehen sind und keine bleibenden Schäden hinterlassen.

Mögliche LASIK-Folgen in der Übersicht:

  • Erneutes Aufklappen des Hornhautlappens:
    Während der LASIK-Behandlung wird ein „Flap“ erzeugt, indem die Hornhaut hochgeklappt und später wieder heruntergeklappt wird. Dabei wächst die Hornhaut aber nach der OP nicht direkt wieder fest, sondern wird durch eine Anhangskraft gehalten. Bei einer starken Sportverletzung oder auch durch einen Airbag kann es daher unter Umständen möglich sein, dass die Hornhaut im schlimmsten Fall erneut aufgeklappt wird.
  • Spätfolgen durch die Schwächung der Hornhaut:
    Da während der LASIK-OP Gewebe abgetragen wird, schwächt dies auch die Hornhaut. Grundlegend ist das kein Problem, da die Hornhaut mit diesem Druck klarkommt – doch in einigen Fällen wird der Innendruck im Auge nicht ausgehalten, sodass es zu Hornhaut-Verwölbungen oder sogar einer Keratektasie kommen kann. Sie als Patient würden das sofort durch eine starke Veränderung Ihres Sehvermögens bemerken. In diesem Fall kann eine Hornhauttransplantation zwingend nötig sein.
  • Höhere Gefahr einer Infektion:
    Bei der Hornhaut, die während der LASIK-Behandlung stark in Anspruch genommen wird, handelt es sich um ein Zellgewebe. Das Immunsystem der Hornhaut wird normalerweise nicht wirklich stark beansprucht, sodass es bei der LASIK-Methode durchaus etwas schneller zu einer Entzündung kommen kann, wie bei anderen Methoden. Durch die größere Wunde nach der OP wird das Immunsystem stärker gefordert, sodass eine Infektion den Wundheil-Prozess stören kann. Das wiederum verlängert die Phase der Heilung und kann leider auch zu Narben und Trübungen führen.
  • Blendungseffekte:
    In den ersten drei Monaten nach Ihrer LASIK-Behandlung sind Blendungseffekte ganz normal und treten bei dieser Methode in fast allen Fällen auf. Nur bei etwa fünf Prozent der behandelten Personen sind diese Effekte dauerhaft. Umso höher Ihre Dioptrien-Zahl ist, umso höher wird auch das Risiko für diese Problematik eingeschätzt.
  • Trockene Augen:
    Bei vielen Augenlaser-Methoden gehören trockene Augen nach der Behandlung zum Standard. Auch die LASIK-Folgen bleiben davon nicht verschont, allerdings sind es meistens nur um die 15 bis 20 Prozent der Patienten, die an diesen Nebenwirkungen leiden. Es wird in dem Fall schlichtweg nicht genügend Tränenflüssigkeit produziert, was Sie mit Augentropfen jedoch wieder neutralisieren können. Auch diese Nebenwirkung hält in der Regel nur ein paar Tage, Wochen oder maximal ein paar Monate an, bleibt aber bei einigen, sehr wenigen Patienten dauerhaft.

Wie bei jeder Augenlaser-Methode kann es auch bei der LASIK-Methode sein, dass – gerade ältere Menschen – früher oder später dennoch eine „Nachsichtbrille“ benötigen. Auch kleine Restfehler, die mit der LASIK-Behandlung nicht gelöst werden konnten, können das Tragen einer Brille oder Kontaktlinsen eventuell auch nach der OP nötig machen.